Sicherheit
in Netzwerken und Internet
Sicherheit vor
Viren, Würmern,
Trojanern
und Dialern
ist heutzutage wichtiger denn je.
rizzux.org stellt auf dieser Seite zum einen Schnellschritte zur
Absicherung Ihres Computers vor und zum anderen die selbstentwickelte
Firewall zur Absicherung des gesamten Netzwerks.
Datenschutz
Die Politik fordert seit dem 11.September 2001 immer
mehr Eingriffsbefugnisse ein und beschließt solche auch. Die Anschläge
liefern hier (nach wie vor) die Begründung des Schutzes vor Terror.
Hierdurch werden die Rechte aller, wie eben die Telekommunikations- und
Informationsfreiheit, beschränkt. Durch die Vorratsdatenspeicherung,
die bereits auf EU-Ebene
beschlossen wurde, sollen Daten erhoben werden, wie
Telefonverbindungsdaten (mobil und Festnetz: wer hat mit wem wie lange
telefoniert), Internetverbindungsdaten, Emailverbindungsdaten usw.
(siehe Liste weiter unten).
Zur näheren Information zum Thema,
hier die vom Sender
“TVBerlin” am 7.12. ausgestrahlte Sendung “Stadtgespräch Kontrovers”
zum Thema Vorratsdatenspeicherung mit padeluun und Meinhard Starostik
vom AK-Vorratsdatenspeicherung.
Meinhard Strostik bereitet eine Klage vorm Bundesverfassungsgericht
gegen die Vorratsdatenspeicherung vor (Hier kann mann/frau sich daran beteiligen).
Die Sendung ist 26:21 Minuten lang und liegt bei Google Video. Die
Sendung kann man dort auch runterladen.
Nach
dem
Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin Zypries vom November 2006
sollen die folgenden Daten sechs Monate lang auf Vorrat gespeichert
werden: (Quelle: Wikipedia)
- Anbieter von
Telefondiensten einschließlich
Mobilfunk- und Internet-Telefondiensten speichern
- die Rufnummer des anrufenden und des
angerufenen Anschlusses sowie
die Rufnummern, an die der Anruf im Falle von Um- oder
Weiterschaltungen geleitet wird
- den Beginn und das Ende der Verbindung
nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone
- in Fällen, in denen im Rahmen des
Telefondienstes unterschiedliche
Übermittlungsdienste genutzt werden können, Angaben zu dem jeweils
genutzten Dienst
- im Fall mobiler Telefondienste ferner:
- die Kennung der Mobilfunkkarte des
anrufenden und des angerufenen Anschlusses
- die Kennung des anrufenden und des
angerufenen Endgerätes
- die Bezeichnung der durch den
anrufenden und den angerufenen Anschluss bei Beginn der Verbindung
genutzten Funkzellen
- im Fall im voraus bezahlter Dienste
auch die erste Aktivierung des Dienstes nach Datum, Uhrzeit und
Bezeichnung der Funkzelle
- im Fall von Internet-Telefondiensten auch
die Internetprotokoll-Adresse des anrufenden und des angerufenen
Anschlusses
- Anbieter von Diensten der elektronischen Post
(E-Mail) speichern
- die E-Mail-Adresse und die Benutzerkennung
des Absenders sowie die E-Mail-Adresse des Empfängers der übermittelten
Nachricht
- die Internetprotokoll-Adresse des
Absenders der übermittelten Nachricht
- den Beginn und das Ende der Nutzung des
Dienstes unter der
zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse nach Datum und Uhrzeit unter
Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone
- Anbieter von Internetzugangsdiensten speichern
- die dem Teilnehmer für eine
Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse
- eine eindeutige Kennung des Anschlusses,
über den die Internetnutzung erfolgt
- den Beginn und das Ende der
Internetnutzung unter der zugewiesenen
Internetprotokoll-Adresse nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der
zugrunde liegenden Zeitzone
- Anbieter von Mobilfunknetzen für die
Öffentlichkeit speichern zu
den Bezeichnungen der Funkzellen Daten, aus denen sich die geografische
Lage der jeweiligen Funkzelle sowie die Hauptstrahlrichtung der
Funkantenne ergibt
Ein weiteres
Problem hinsichtlich des Datenschutzes ergibt sich aus den (in
Cookies) gespeicherten IDs der Suchmaschinen, wie zB Google oder AOL.
Interessanterweise kann man bei AOL die gesuchten Begriffe der
einzelnen IDs nachvollziehen. Dies funktioniert so, dass man zunächst
einmal beispielsweise den Suchbegriff eingibt. Dann bekommt man die
Ergebnisse präsentiert, die zeigen, welche User-ID diesen Begriff auch
gesucht hat und auf welches Suchergebnis er dann geklickt hat. Auf der
linken Seite findet man die User-ID, die der (vorher) Suchende hatte,
auf der rechten Seite findet man das von der User-ID angeklickte
Suchergebnis (die Seite, die der Suchende aus den Suchergebnissen
ausgewählt hat).
Klickt man nun aber auf die User-ID, bekommt man sämtliche von diesem
Suchenden gesuchten Begriffe präsentiert:
Viel Spass beim ausprobieren.
Schnelle Schritte zur
Absicherung Ihres Netzwerks sind hier erklärt:
-
Installieren Sie eine Firewall
an Ihrem Internetzugang. Dies kann mithilfe eines Routers (ist im
Werkszustand immer aktiv) oder einer Personal Firewall, wie zB Kerio
oder Outpost, geschehen. Eine Personal Firewall sollte unter Windows in
jedem Fall verwendet werden, da diese nicht vor dem Zugriff von aussen
schützt, sondern auch auf Programme aufwerksam macht, die ins Internet
"nach-Hause-Telefonieren" wollen. Nähere Erklärung der
Funktionsweise einer Firewall.
-
Falls Sie ein drahtloses Netzwerk
haben, verschlüsseln Sie die Datenübertragung mithilfe von WPA-PSK oder
wenn nicht anders möglich zumindest mit WEP, damit die Daten
abhörsicher übertragen werden und das Netzwerk und der Internetzugang
vor Unbefugten geschützt ist. Eine Erklärung der
Einrichtung finden Sie z.B. im D-Link
Wireless
HOWTO
-
Weiterhin ist nun eine Absicherung
der Applikationen nötig. Fahren Sie zu diesem Zwecke alle
Updates auf Ihren Computer. Dies schliesst sowohl Windows selbst, so
sollte auf jeden Fall Service Pack 2 auf Windows XP installiert werden,
als auch die verwendeten Server-Programme, wie z.B. Web- oder
Email-Server oder auch Emule usw. auf Updates
bzw. neueste Versionen
kontrolliert werden. Informationen hierzu finden sich auf der Web-Site
des Herstellers.
- Verwenden Sie unbedingt ein Anti-Viren-Programm,
wie z.B. dieses für Private Kostenlose: http://www.free-av.de. Man sollte
auch ein Anti-Spyware Programm durchlaufen lassen, wie z.B. dieses: http://spybot.safer-networking.de/de/download/index.html
oder/und Adaware von http://www.lavasoftusa.com/
-
Da immer wieder Schwachstellen
(Programmierfehler oder sonstige
Einfallstore) in den von Windows standardmäßig zur Verfügung gestellten
Programmen Internet Explorer und
Outlook (Express) gefunden werden und
daher Viren, Würmer und ähnliches genau für diese Programme (und deren
Schwachstellen) programmiert wurden (Verbreitungsgrad dieser Programme
liegt bei über 90 %), sollte man auf Alternativen umsteigen. Solche
sind beispielsweise Mozilla Firefox
(Web-Browser) und
Thunderbird (Email-Programm). Klicken Sie auf diesen Link um auf
die
Homepage zu gelangen:

- Falls Sie wirklich vertrauliche
Daten auf Ihrem Computer speichern oder per email verschicken
wollen, verwenden Sie Verschlüsselungs-Programme wie gpg (Windows/Linux).
Mit
diesen
Schritten (auf allen Computern durchgeführt) ist das Netzwerk
weitestgehend geschützt. Leider gibt es keine hundertprozentige
Sicherheit. Aber bekannte Fehler und Schwachstellen werden in der Regel
schnellstmöglich behoben, daher ist es wichtig immer die neuesten
Updates für Windows und die Server-Programme zu installieren.
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